Zurück zum PortalDr. med. Christian Möcklinghoff – Privatpraxis für Handerkrankungen

Ihre Fragen an Dr. Möcklinghoff und Team

Unser FAQ

Häufige Fragen zu meiner Behandlung und Behandlungsphilosophie

1. Was unterscheidet die Behandlung bei Dr. Möcklinghoff von anderen chirurgischen Behandlungen?

Im Mittelpunkt steht für mich nicht die Operation, sondern die für Sie medizinisch sinnvollste Lösung. Deshalb nehme ich mir zunächst Zeit, Ihre Beschwerden, Ihre Vorgeschichte und Ihre persönlichen Erwartungen zu verstehen. Erst danach besprechen wir die möglichen konservativen und operativen Behandlungswege.

Mein Anspruch ist eine ehrliche, verständliche und respektvolle Beratung. Sie sollen wissen, welche Möglichkeiten bestehen, welche Chancen und Grenzen eine Behandlung hat und warum ich Ihnen eine bestimmte Vorgehensweise empfehle.

2. Bedeutet ein Termin beim Handchirurgen automatisch, dass ich operiert werde?

Nein. Eine Operation ist bei mir ausdrücklich nicht die erste Behandlungsoption. Zunächst prüfen wir, ob Ihre Beschwerden durch konservative Maßnahmen ausreichend behandelt werden können. Dazu können beispielsweise Ruhigstellung, Handtherapie, Injektionen, Schmerztherapie oder andere individuell abgestimmte Maßnahmen gehören.

Erst wenn konservative Möglichkeiten nicht ausreichen oder eine Operation medizinisch die bessere Lösung darstellt, besprechen wir einen Eingriff. Mein Grundsatz lautet: So wenig Eingriff wie möglich und so viel Behandlung wie nötig.

3. Mit welchen Beschwerden an Hand, Handgelenk oder Ellenbogen kann ich mich vorstellen?

Zu meinem Behandlungsspektrum gehören zahlreiche Erkrankungen und Funktionsstörungen der Hand, des Handgelenks und des Ellenbogens. Dazu zählen unter anderem:

  • Karpaltunnelsyndrom und andere Nervenengpasssyndrome
  • Morbus Dupuytren
  • Schnappfinger und Sehnenscheidenverengungen
  • Ganglien an Handgelenk oder Fingern
  • Finger- und Handgelenkarthrosen
  • Daumensattelgelenkarthrose
  • Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Steifigkeit
  • gutartige und bösartige Haut- oder Weichteiltumoren
  • Tennis- und Golferellenbogen

Ob eine konservative oder operative Behandlung sinnvoll ist, wird immer nach einer persönlichen Untersuchung entschieden.

4. Was bedeutet „konservative Behandlung vor operativer Therapie“?

Konservative Behandlung bedeutet, dass zunächst Behandlungsmöglichkeiten ohne Operation geprüft werden. Welche Maßnahmen infrage kommen, hängt von der Erkrankung, deren Ausprägung und Ihren persönlichen Beschwerden ab.

Entscheidend ist nicht, eine Operation grundsätzlich zu vermeiden. Entscheidend ist, sie nur dann einzusetzen, wenn sie gegenüber den anderen Möglichkeiten einen nachvollziehbaren medizinischen Vorteil bietet. Sollte eine konservative Behandlung keine ausreichende Verbesserung bringen, steht Ihnen meine langjährige operative Erfahrung zur Verfügung.

5. Wie läuft das erste Beratungsgespräch ab?

Zu Beginn schildern Sie mir Ihre Beschwerden, deren Entwicklung und bisherige Behandlungen. Anschließend erfolgt eine gezielte Untersuchung. Vorhandene Arztberichte, Röntgen-, MRT- oder Nervenmessungsbefunde werden dabei berücksichtigt.

Danach erläutere ich Ihnen die Diagnose und die möglichen Behandlungswege in verständlicher Sprache. Wir besprechen Nutzen, Grenzen und mögliche Risiken. Sie erhalten eine Empfehlung, sollen die Entscheidung aber informiert und ohne unnötigen Entscheidungsdruck treffen können.

6. Kann ich eine Zweitmeinung zu einer empfohlenen Operation erhalten?

Ja. Eine Zweitmeinung ist besonders sinnvoll, wenn Sie unsicher sind, ob eine Operation notwendig ist, welches Verfahren geeignet erscheint oder ob konservative Alternativen bestehen.

Ich prüfe die vorhandenen Befunde unabhängig und bespreche mit Ihnen, welche Vorgehensweise aus meiner Sicht medizinisch nachvollziehbar ist. Eine Zweitmeinung kann eine bestehende Empfehlung bestätigen, verändern oder zeigen, dass zunächst eine nichtoperative Behandlung versucht werden kann.

7. Wann empfiehlt Dr. Möcklinghoff eine Operation?

Eine Operation wird empfohlen, wenn sie nach sorgfältiger Abwägung die sinnvollste Behandlung darstellt. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn Nerven dauerhaft geschädigt werden könnten, eine deutliche Funktionsstörung besteht, Beschwerden trotz konsequenter konservativer Behandlung fortbestehen oder die Erkrankung weiter voranschreitet.

Die Entscheidung richtet sich nicht allein nach einem Röntgen- oder MRT-Befund. Ausschlaggebend sind das Gesamtbild, Ihre Beschwerden, der Untersuchungsbefund, Ihre Lebenssituation und das realistisch erreichbare Behandlungsziel.

8. Warum ist die Verbindung von Handchirurgie und Plastischer Chirurgie besonders wertvoll?

Die Hand ist anatomisch komplex. Nerven, Sehnen, Gefäße, Gelenke, Knochen und empfindliche Weichteile liegen auf engem Raum zusammen. Eine erfolgreiche Behandlung muss deshalb nicht nur die eigentliche Erkrankung berücksichtigen, sondern auch Beweglichkeit, Sensibilität, Stabilität, Gewebe und Narbenbildung.

Meine Ausbildung als Facharzt für Plastische Chirurgie und meine Zusatzqualifikation in der Handchirurgie verbinden funktionelle Wiederherstellung mit einem gewebeschonenden und rekonstruktiven Behandlungsansatz.

9. Über welche Erfahrung verfügt Dr. Möcklinghoff?

Ich bin seit 1994 ärztlich tätig und verfüge über mehr als 30 Jahre chirurgische Berufserfahrung. Nach meiner klinischen Ausbildung in der Plastischen und Allgemeinen Chirurgie erhielt ich 2002 die Facharztanerkennung für Plastische Chirurgie und 2005 die Zusatzbezeichnung Handchirurgie.

Seit dem Einstieg in die ambulante Praxistätigkeit im Jahr 2008 wurden mehr als 10.000 Operationen unter ambulanten Bedingungen durchgeführt. Neben meiner Patientenversorgung bin ich unter anderem als Ausbilder, Fachlehrer, Referent, Mentor und medizinischer Gutachter tätig.

10. Können handchirurgische Operationen ambulant durchgeführt werden?

Viele Eingriffe an Hand, Handgelenk und Ellenbogen können ambulant vorgenommen werden. Das bedeutet, dass Sie nach einer angemessenen Überwachungszeit in der Regel am selben Tag nach Hause zurückkehren können.

Ob eine ambulante Operation für Sie geeignet ist, hängt von der Erkrankung, dem geplanten Eingriff, Ihren Vorerkrankungen und Ihrer häuslichen Versorgung ab. Diese Voraussetzungen werden vor der Operation sorgfältig geprüft.

11. Welche Form der Betäubung wird bei einer Operation eingesetzt?

Viele handchirurgische Eingriffe werden in Regionalanästhesie durchgeführt. Dabei wird gezielt die zu behandelnde Körperregion betäubt. Je nach Eingriff und persönlicher medizinischer Situation kann auch eine Vollnarkose infrage kommen.

Welche Anästhesieform für Sie geeignet ist, wird vorab individuell festgelegt und ausführlich erläutert.

12. Welche Bedeutung haben Hygiene und Patientensicherheit?

Hygiene, strukturierte Abläufe und die Vermeidung von Komplikationen haben in meiner Behandlung einen besonders hohen Stellenwert. Dies betrifft sowohl die Vorbereitung eines Eingriffs als auch den Operationsablauf, die Aufbereitung der Instrumente und die Nachbehandlung.

Mein fachliches Engagement für dieses Thema reicht über die eigene Praxis hinaus. Ich bin unter anderem als Vertreter in der Arbeitsgruppe Hygiene des Spitzenverbandes Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands aufgeführt und befasse mich in verschiedenen medizinischen Funktionen mit Qualitäts- und Sicherheitsfragen.

13. Wie wichtig sind Aufklärung, Zuhören und verständliche Kommunikation?

Eine gute Behandlung beginnt für mich mit einem guten Gespräch. Sie sollen sich mit Ihren Beschwerden ernst genommen fühlen und Ihre Diagnose sowie die vorgeschlagene Behandlung nachvollziehen können.

Deshalb gehören Zuhören, verständliche Erklärungen und ausreichend Raum für Fragen zu meinem Behandlungskonzept. Auch in öffentlich zugänglichen, verifizierten Patientenbewertungen werden die respektvolle Ansprache, das aufmerksame Zuhören und die verständliche Beantwortung von Fragen regelmäßig hervorgehoben.

14. Wie werden Vorbehandlung und Nachsorge organisiert?

Eine Operation ist nur ein Teil des gesamten Behandlungsprozesses. Ebenso wichtig sind die Vorbereitung, eine angemessene Schmerzbehandlung, Wundkontrollen, die funktionelle Nachbehandlung und gegebenenfalls eine spezialisierte Handtherapie.

Soweit es medizinisch sinnvoll ist, arbeite ich eng mit Hausärzten, Fachärzten, Therapeuten und weiteren an Ihrer Versorgung beteiligten Behandlern zusammen. Mein Ziel ist ein nachvollziehbarer Behandlungsweg von der ersten Untersuchung bis zum Abschluss der Nachsorge.

15. Wo kann ich mich behandeln lassen und wie vereinbare ich einen Termin?

In Essen befindet sich meine Privatpraxis für Handerkrankungen als interdisziplinäres Zentrum für konservative und operative Therapie. Ebenfalls in Essen befindet sich BeauLo Esthetics, das Institut für ästhetische Chirurgie und Medizin.

In Bochum behandle ich im orthopädischen MVZ Orthohoch³ gesetzlich und privat versicherte Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen an Hand und Ellenbogen. Die Essener Privatpraxis behandelt Privatversicherte und Selbstzahlende. Gesetzlich Versicherte können dort eine privatärztliche Beratung oder Behandlung in Anspruch nehmen.

Termine können abhängig vom Standort telefonisch, per E-Mail oder über das jeweils angegebene Online-Terminportal vereinbart werden. Bitte wählen Sie bei der Buchung den Standort, der zu Ihrem Anliegen und Ihrem Versicherungsstatus passt. Bitte beachten Sie, dass unsere Praxis im Akademiehaus Bredeney in Essen nicht barrierefrei ist. Ein Zugang mit Rollstuhl oder Rollator ist architektonisch in dem alten Gebäude nicht möglich.

Wenn Sie über das hier Gesagte hinaus weitere Fragen haben sollten, können Sie diese gerne an die E-Mail-Adresse info@dr-möcklinghoff.de senden.

Akademiehaus Bredeney in Essen